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Wir sind einige Tage vor Weihnachten – und mitten in der vierten Welle der Pandemie. Viele Menschen in meinem Umfeld sind müde, ratlos, wütend auf Impfgegner*innen, Politiker*innen, Behörden. Viele sind auch einfach erschöpft. Dabei denken wir auch an die vielen tausend Mitarbeitenden in Krankenhäusern, in der Pflege, in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder in Reha-Kliniken. Und ganz besonders denken wir an die Menschen in den Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes.
Und jetzt ist Advent. Bald feiern wir die Geburt Jesu. Mit ihm ist vor über 2.000 Jahren eine neue Zeit(rechnung) angebrochen. Advent ist eine Zeit der Erwartung – so wie der Hirte auf dem Bild ganz in Erwartung verharrt.
Alte Adventslieder zeichnen eine besondere Stimmung: Es ist dunkel, Nacht, die Menschen sind traurig oder verzweifelt. Und da heißt es in einem Lied: „Kündet allen in der Not: Fasset Mut und habt Vertrauen!“
Weshalb? Weil Gott in die Welt kommt, als Mensch! Damit ist jedoch nicht plötzlich alle Not vorbei. Im Gegenteil – Gottes Sohn wird am Ende seines Lebens sogar getötet.
Aber das ist nicht der Schlusspunkt. Nach dem Tod kommt die Auferstehung. Mit diesem Span-nungsbogen von Weihnachten zu Ostern beginnt das wirkliche neue Leben. Leid und Tod werden nicht einfach weggezaubert. Sie behalten jedoch nicht das letzte Wort. Es gibt ein Danach, etwas durch und durch Heilendes und Gutes.
Wir können es nicht wissen, nur glauben. Aber diese Zusage kann uns Kraft geben – gerade in
schwierigen Zeiten.
Mit Dank für alle Unterstützung im zu Ende gehenden Jahr wünschen wir Euch allen eine gute Zeit der Erwartung und ein hoffnungsvolles frohes Weihnachtsfest.

Der Vorstand